Hyaluronsäuretherapie

Hyaluronsäuretherapie bei Arthrose

Arthrose bedeutet Knorpelsubstanzverlust, die darüber hinaus mit Veränderung der Gelenkschmiere bzw. Gelenkflüssigkeit einhergeht.
Die Viskosität der Gelenkflüssigkeit nimmt ab, so dass ihre stoßdämpfende Funktion und Schutzfilmfunktion verlorengeht. Anfänglich leichte Schmerzen entwickeln sich mit der Zeit zu morgendlichem Anlaufschmerzen mit Steifigkeit und zunehmendem Funktionsverlust des Gelenkes. Bereits kleine, alltägliche Belastungen können dann zu einer wesentlichen Einschränkung der Lebensqualität führen.

Die besten Ergebnisse für eine spürbare Besserung der Symptome liefert eine Injektionstherapie mit Hyaluronsäure, da diese Substanz der körpereigenen Gelenkflüssigkeit sehr ähnelt und somit auf ganz natürliche Weise ersetzt wird.Insbesondere bei Arthrose in der Schulter, Hüfte, Ellenbogen, Knie und Sprunggelenk werden gute Ergebnisse erzielt.

Die injizierte Hyaluronsäure verbessert die Schmierung des Gelenks und somit die Gleitfähigkeit in den Gelenken. Stöße und alltägliche Belastungen werden wieder abgedämpft und die Gelenkfunktion verbessert sich.

Für einen erfolgreichen Therapieverlauf sind in der Regel zwei bis drei Injektionen im Abstand von einer Woche ausreichend. Der tatsächliche Behandlungsaufwand wird jedoch durch den vorliegenden Knorpelschaden bestimmt.

Hyaluronsäuretherapie bei akuten Verletzungen und chronischen Erkrankungen von Sehnen und Bändern

Die Injektion von Hyaluronsäure an verletzte Bänder und Sehnen bewirkt eine zusätzliche Stabilisierung des neu gebildeten Narbengewebes, verbessert das Gleiten der Sehne in seinem schützenden Sehnengleitgewebe, da die Sehne bei Entzündungsprozessen trockener wird. Somit wird der Entzündungsprozess reduziert.
Typische Anwendungsgebiete sind:

- Entzündete Achillessehne (Achillodynie), insbesondere bei Leistungssportlern und Joggern
- Sprunggelenksverstauchungen
- Tendinopathie der Rotatorenmanschette
- Tennisellenbogen